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Einleitung
Naturmärchen, Naturmythen und Naturlegenden
über Pflanzen und Tiere werden seit vielen Jahrhunderten und manche schon seit tausenden von Jahren erzählt. Es sind lebende Geschichten, das heißt, dass sie sich im Laufe der Zeit veränderten da sie angepasst wurden an die Kultur und die Vorlieben der Erzähler. Eine Pflanze oder ein Tier wird für viele Menschen lebendiger durch das hören von Geschichten oder Anekdoten. Ein gutes Naturmärchen sorgt dafür, dass Menschen überrascht sind, besser hinsehen oder zuhören. So werden sie beim Sehen der Lerche an das Märchen denken in dem erzählt wird warum sie singend Richtung Himmel fliegt. Oder sie werden sich während eines Spazierganges im Wald daran erinnern, warum die Eichen im Winter ihre Blätter behalten. Jeden Monat erscheint eine Geschichte über eine Pflanze, ein Tier, einen Vogel, ein Insekt oder einen Baum aus Westeuropa auf dieser Seite. Im Jahr 2003 ist in Holland diese Naturmärchenseite für Naturliebhaber, die Wanderungen von Gruppen begleiten, begonnen worden. 2008 wurde mit der Übersetzung ins deutsche und französische begonnen. Klicken sie oben auf Menü um mehr Geschichten und Hintergrundinformationen zu erhalten. Die Geschichten können ohne weiteres für Naturwanderungen oder Kurse benutzt werden.
Für Veröffentlichung muss um Zustimmung gefragt werden. e mail:  Text und Fotos:Els Baars, wenn nicht anders vermerkt. Deutsche Übersetzung: 1-28 Nora Hemmerle. Ab nr 29: Rebekka Lünser
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DIE ANEMONE (nr.30, April, 2012)
Wie eine Nymphomane in eine Blume verwandelt wurde
Im frühen Frühjahr ist der Boden mancher Landgüter oder Parks gesäumt von einem Teppich von blühenden, rosernen, blauen und weiβen Waldanemonen. Die zarte Blume öffnet sich nur wenn die Sonne scheint. Dieses Knöllchen ist benannt nach der Nymphe Anemone, die bezaubert ist. Wie daβ so gekommen ist fabuliert diese Legende.
In jener Zeit da die Götter noch auf Erden lebten verliebte der Windgottheit, Zephyros, sich in die kleine Nymphe Anemone, die herrschte über die Natur. Sie war Nymphomane: sie liebte alle Männer. Besonders Göttern konnte sie nicht widerstehen. Der Windgottheit wollte seine Geliebte jedoch nur für sich ganz alleine haben und beklagte sich bei Hera, die Götterkönigin und Gattin von Zeus, der Oberste Gott. Zeus konnte keiner weiblichen Schönheit widerstehen, wo Hera sehr unter litt. Deswegen konnte sie wie kein anderer mitfühlen mit dem Windgottheit. Klicken Sie für Fortsetzung der Geschichte
die Anemone, photo © Els Baars
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